Programm

Programmübersicht

Pre-Conference

08.00 – 10.30 Uhr

Pre-Conference Workshops 1-3, siehe unten

Begrüßung

11.00 – 11:30 Uhr

Begrüßung und Kongresseröffnung

SEMINAR 1 | AB Airway / Breathing

11.30 – 13.00 Uhr

11.30 – 12.30 Uhr

Airwaymanagement beim Kind – Wenn’s immer so einfach wäre
Grundlagen – Tipps – Irrtümer

12.30 – 13.00 Uhr

Schreckgespenst Fremdkörperaspiration – Was muss wann wie raus?

13.00 – 14.00 Uhr MITTAGSPAUSE

SEMINAR 2 | AB Airway / Breathing

14.00 – 15.30 Uhr

14.00 – 14.45 Uhr

DOPES – Wie 5 Buchstaben bei fallender Sättigung helfen können

14.45 – 15.30 Uhr

Old habits die hard – Fakten und Mythen zur Sauerstoffgabe

15.30 – 16.15 Uhr PAUSE

Podiumsdiskussion

16.15 – 17.15 Uhr

16.00 – 17.15 Uhr

Einfach machen, oder?
Wie bringen wir gute Ideen in den Alltag?

Keynote

17.15 – 18.30 Uhr

17.15 – 18.30 Uhr

KEYNOTE-Lecture

Im Anschluss Get-together im Kongresshaus

8.30 – 9.00 Uhr

Kindernotfalltage-Frühstücksfernsehen

SEMINAR 3 | C – Circulation

9.00 – 10.30 Uhr

9.00 – 9.45 Uhr

Schon wieder Sepsis… Mehr als Volumengabe?
Grundlagen-Tipps – Irrtümer

9.45 – 10.30 Uhr

Katastrophenszenario „CPR nach Ertrinkung“ – Strategien für eine gute Versorgung

10.30 – 11.00 Uhr PAUSE

11.00 – 12.15 Uhr

Tutorien und Workshops

12.15 – 13.15 Uhr MITTAGSPAUSE

13.15 – 14.30 Uhr

Tutorien und Workshops

14.30 Uhr – 14.45 Uhr PAUSE

SEMINAR 4 | T – Tellerrand

14.45 – 15:45 Uhr

14.45 – 15.45 Uhr

Kommunikation im Kindernotfall aus unterschiedlichen Perspektiven: Kind – Eltern – Team

15:45 – 16:15 Uhr PAUSE

SEMINAR 5 | D – Disability

16:15 – 17:45 Uhr

16:15 – 17:00 Uhr

Mythen und Legenden – Kindliches Schädelhirntrauma im Faktencheck

17.00 – 17:45 Uhr

Nerdfallmedizin meets Kinderneurologie

Ab 21:00 Uhr die legendäre Kongress-Party im Konzertsaal des Kongresshauses, mit SMILE – the Band

8.30 – 9.00 Uhr

Kindernotfalltage-Frühstücksfernsehen

SEMINAR 6 | N – Neonatologie

9.00 – 10.30 Uhr

9.00 – 9:45 Uhr

Panik vor der Mekoniumaspiration – gerechtfertigt?

9:45 – 10.30 Uhr

Neugeborenen-Erstversorgung – Wie können wir die Qualität bewahren?

10.30 – 10.45 Uhr PAUSE

10:30 – 10:45 Uhr

Tutorien und Workshops

12.00 – 13.00 Uhr MITTAGSPAUSE

13.00 – 14.15 Uhr

Tutorien und Workshops

14.15 Uhr – 14.30 Uhr PAUSE

SEMINAR 7 | E – Exposure

14.30 – 16.00 Uhr

14.30 – 15.15 Uhr

Verbrühung beim Kind – Vom Chaos am Einsatzort bis zur Diskussion in der Notaufnahme

15:15 – 16.00 Uhr

Ich sehe was, was du nicht siehst – Notfallsonographie beim Kindernotfall

16:00 – 16:30 Uhr Abschlussdiskussion – Deine Meinung ist gefragt!

Tutorien
1. Kindernotfall-Basics A/B

Dieses Tutorium richtet sich an alle jungen und junggebliebenen Kollegen, die in kurzer Zeit einen Überblick über die Grundlagen des Erkennens und der Therapie von respiratorischen Notfällen und zum Atemwegsmanagement erhalten wollen.

2. Kindernotfall-Basics C/D

Dieses Tutorium richtet sich an alle jungen und junggebliebenen Kollegen, die in kurzer Zeit einen Überblick über die Grundlagen des Erkennens und der Therapie von Kreislaufproblemen und neurologischen Notfällen erhalten wollen.

3. Der abdominelle Notfall beim Kind – Wann ist’s wirklich schlimm?

Bauchschmerzen beim Kind nachts um 3:00 Uhr in der Notaufnahme. Nur eine Gastroenteritis oder doch etwas Gefährliches? Dieses Tutorium hilft, sich im Dschungel der gastroenterologischen Differentialdiagnosen zurechtzufinden. Mit pragmatischen Tipps für Diagnostik und Initialtherapie von Experten aus der Kinder-Gastroenterologie, Notfallmedizin und Kinderchirurgie.

4. Der ganz besondere Kindernotfall – Diabetes, Endokrinologie, Stoffwechsel

Mal was ganz Spezielles: Nicht ganz so häufige Differentialdiagnosen praxisorientiert von Expert:innen aufgearbeitet. Wie kann ich mich darauf vorbereiten? Wo finde ich im Notfall fachliche Unterstützung, gerade wenn ich diese Patienten nie oder nur selten behandle.

5. Keine Angst vor Herzrhythmusstörungen – von der Kinderkardiologin der Herzen

P-Q-R-S-T – Und dann sieht der Herzrhythmus auch noch anders aus als sonst. Was mache ich dann? Was ist gefährlich und benötigt unmittelbar eine Therapie? Wann habe ich Zeit? In diesem Tutorium wird das pragmatische Vorgehen bei der Diagnostik, Erkennung und Therapie von Herzrhythmusstörungen besprochen – alle Fragen sind erlaubt!

6. Polytrauma beim Kind – Von der Leitlinie zur praktischen Versorgung

Mittlerweile ein Klassiker! Dieses Tutorium richtet sich an alle, die in die Versorgung von polytraumatisierten Kindern in der Präklinik und/oder in die Schockraumversorgung involviert sind. Die Leitlinie “Polytraumaversorgung im Kindesalter” wird vorgestellt. Es soll jedoch nicht nur bei der Theorie bleiben. Wie setzen wir das Wissen in der Praxis um? Was hilft uns? Wie können wir uns optimal vorbereiten? Experten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Berufsgruppen werden Aspekte und Stolpersteine, die bei der Versorgung des schwerstverletzen Kindes wichtig sind, beleuchten.

7. Der Kreißsaalcheck – Wie einsatzklar sind wir im Notfall?

Fast alltäglich versorgen wir Neugeborene im Kreißsaal – und selten benötigen die Kinder viel Unterstützung und Therapie. Aber was ist, wenn der Notfall Realität wird? Dieses Tutorium hilft Euch, dass ihr die Räumlichkeiten, das Equipment und das Team optimal auf den nächsten Notfall vorbereiten könnt.

8. Wie halte ich mich im Notf-Alltag fit? Die Nerdfallmediziner bringen Licht ins Dunkel

Schon gestern Gelerntes kann morgen überholt sein. Digitale Medien und Blogs können uns helfen, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Therapieempfehlungen jederzeit zu kennen. Im Dschungel des Internets ist es aber gar nicht so leicht, die richtigen Quellen zu finden. In diesem Tutorium macht ihr euch gemeinsam mit den Nerdfallmedizinern auf den Weg, die digitale Welt zu erkunden.

9. Das so wichtige Thema „Kinderschutz“ – Praxistips von Profis

Stimmt der erzählte Verletzungsmechanismus oder nicht? Immer wieder wird man mit der Frage konfrontiert, ob eine Kindesmisshandlung vorliegen könnte. Dieses Tutorium soll neben der Sensibilisierung auf klinische Verdachtsmomente auch die wichtigen ersten Schritte abhandeln.

Zeitplan Tutorien

Pre-Conference-Workshops

Donnerstag, 22.02.2024 08.00 – 10:30 Uhr

1. Invasive Notfallmaßnahmen

Was machen, wenn die konservativen Therapiebemühungen nicht ausreichen? Gerade diese seltenen und stressbeladenen Notfallsituationen erfordern invasive Maßnahmen, für welche man aufgrund der Seltenheit der Einsätze keine Routine erlangen kann. In diesem Workshop sollen deshalb invasive Maßnahmen wie i.o.-Zugang oder Thoraxdrainage am Phantom trainiert werden.

2. Patientengerechter Transport

Wie kann man Säuglinge und Kinder im Rettungswagen für den Transport immobilisieren? Wir erarbeiten alle Möglichkeiten, die eine typische Ausstattung eines Rettungswagens hergibt. Der Schwerpunkt liegt bei traumatologischen Kindernotfällen, wir zeigen aber auch alle anderen Möglichkeiten. Probiere es selber aus!

3. Die außerklinische Geburt inkl. Neugeborenen-Erstversorgung

Meldebild Geburt – eine Schreckensmeldung für viele in der präklinischen und klinischen Versorgung tätige Kolleginnen und Kollegen. Der Workshop richtet sich an alle, die unfreiwillig zum Geburtshelfer werden. Trainieren Sie am Geburtssimulator und holen Sie sich Tipps und Tricks von den Experten.

Workshops
4. Atemwegsmanagement (Doppelworkshop)

Der Markt an Atemwegs-Alternativen und speziellen Tools für den schwierigen Atemweg wird immer unübersichtlicher. In diesem Workshop wird (fast) alles demonstriert und kann am Phantom ausprobiert werden.

5. Nicht-invasive Beatmung (Doppelworkshop)

Neben der CPAP und High-Flow Therapie hat die NIV einen festen Stellenwert in der Therapie der respiratorischen Insuffizienz. Im Workshop sollen die Indikationen und Kontraindikationen zur nicht-invasiven Beatmungstherapie in der Pädiatrie erarbeitet werden. Maskenauswahl und Anpassung, sowie die Einleitung der Beatmung werden praktisch mit den Trainern geübt. Der Workshop richtet sich an alle interessierten Pflegekräfte, Ärzte sowie Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

6. MANV mit Kindern (Doppelworkshop)

In Anbetracht der erhöhten Terrorlage und den zurückliegenden Ereignissen wächst der Bedarf zu Fortbildungen zum Thema “Massenanfall verletzter Kinder”. Terrorgefahr und Attentate in Europa haben gezeigt, wie schwierig es ist, sich von Individualmedizin auf Katastrophenmedizin umzustellen. In diesem Tutorium sollen aktuelle Strategien zum praktischen Vorgehen bei der Sichtung und Erstbehandlung aufgezeigt werden und gleichzeitig Strategien zur Erstellung innerklinischer Alarmeinsatzpläne vorgestellt werden.

7. Rotem-Workshop

Da Globalteste in der Notfallsituation häufig mit einem erheblichen Zeitverlust verbunden sind, haben sich auch in der Versorgung von Kindern mit akuten Blutungen schnelle, patientennahe „point of care“ (POC) Methoden aus Citrat-antikoaguliertem Vollblut etabliert. Ziel des Workshops ist es, die Vor- und Nachteile sowie Möglichkeiten und Limitationen dieser viskoelastische Testverfahren kennenzulernen und die Teste praktisch anzuwenden.

8. Kinder-Reanimation – Basismaßnahmen

Basic Life Support – klingt einfach, in der Praxis aber doch so schwer. Training der wichtigen Basismaßnahmen (Herzdruckmassage und Beatmung) und unmittelbares Feedback durch erfahrene Reanimationstrainer.

9. Kinder-Ranimation – Erweiterte Maßnahmen

Advanced Life Support – Wie geht’s dann weiter? – Dieser Workshop ist für alle, die sich in den Basismaßnahmen der Reanimation schon sicher fühlen und die weiteren Herausforderungen wie Zugang, Medikamentengabe, Airway-Management etc. trainieren wollen.

10. Debriefing im klinischen Alltag

Dieser Workshop zu Clinical Debriefing bietet eine interaktive und informative Gelegenheit, um die Bedeutung und die Techniken des klinischen Debriefings im Gesundheitswesen zu erkunden. Debriefings im klinischen Alltag sind ein unverzichtbarer Prozess, um die Patientenversorgung zu verbessern, Fehler zu reduzieren und das Lernen im klinischen Umfeld zu fördern.

11. Checklisten-Design

„Reine Zeitverschwendung, das dauert zu lange!“ „Das hab ich schon so oft gemacht, dafür brauch ich wirklich keine Checkliste mehr.“ „Ich will ja keine Kochbuchmedizin machen. Ein bisschen selber denken hat noch niemandem geschadet.“

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Fragen, wofür Checklisten überhaupt Sinn machen (und wofür nicht), was der Inhalt sein soll und wie er aufgebaut wird, welche Farben und Schriften verwendet werden sollen, wie man überhaupt mit Checklisten arbeitet und vor allem: Wie kriegen wir es hin, dass das Team die Checkliste auch in einem Jahr noch (gern) verwendet?

Zeitplan Workshops

Formate

Bei uns gibt es nicht das klassische Kongressprogramm!

Wir wollen unsere Teilnehmer nicht mit Frontal-Vorträgen totreden, sondern animieren, mitzudenken, mitzumachen und mitzudiskutieren.

Der rote Faden sind die so genannten Seminare – wie immer im ABCDE-Format – im großen Kongress-Saal, diese werden in der online-Version auch alle live übertragen

Daneben gibt es Tutorien am Freitag und Samstag – vertiefende, etwas längere Sessions, u.a. zu spezielleren Themen. Hier finden 4 Tutorien parallel statt. Diese können spontan gewählt werden.

Die Workshops in Kleingruppen müssen vorab gebucht und extra bezahlt werden.

Rahmenprogramm mit Kult-Status

Let’s PARTY

Sich in ungezwungener Atmosphäre austauschen, Spaß haben, Tanzen und Feiern!

Das soll auch dieses Jahr nicht zu kurz kommen:

Am Donnerstag-Abend findet das Get-Together bei Freibier im Foyer des Kongresshauses statt.

Wie im letzten Jahr steigt die große Kongressparty am Freitag im Konzertsaal des Kongresshauses. Nach den vielen Zugaben im letzten Jahr erneut mit „SM!LE – the Band

Motto der diesjährigen Kongressparty: Helden meiner Kindheit